Meine Meinung,  Prosa

Über die Grenzen des Verstehens

Verstehen ist ja so eine Sache. Manchmal ist es verständlich was ich tue, manchmal schütteln die anderen verwirrt den Kopf, wenn ich etwas mache.

Manchmal erklären mich Leute für verrückt und manchmal sind sie ganz entzückt.

Wie also sollte man damit umgehen, was der andere macht? Nun ja, man sollte zumindest nicht daran verzweifeln, etwas nicht zu verstehen. Man sollte stattdessen der Wahrheit ins Gesicht sehen und realisieren, dass jeder auf seine eigene Weise denkt und seine eigene Meinung hat. Und wir sollten niemals unsere ganze Kraft in etwas investieren, was keinen Sinn macht. Etwa wenn jemand zu stark von etwas überzeugt ist. Wenn man dann versucht die Person von etwas anderem zu überzeugen, kann das irgendwann das Ende einer guten Zusammenarbeit bedeuten.

Allerdings ist es manchmal auch sehr wichtig, das man Leute versteht. Einfach auch, damit kein weiterer Konflikt entsteht. Etwa wenn man merkt, dass es so nicht mehr weitergeht, weil jemand Aufgaben nicht umsetzt. Dann muss man miteinander sprechen und verstehen, wo denn der Unruheherd liegt, durch den der Drang nichts zu machen, überwiegt.

Also ihr merkt, Verstehen hat zwei Seiten. Zum anderen ist es ein wichtiges und elementares Gut, durch die man fast wieder aufflammende Glut und sonstigen Unmut löschen kann. Zum anderen hat es Grenzen, Linien nach denen du deinen Wille zu Verstehen, solltest beenden.

unsplash-logoDas Beitragsbild ist von Glen Carrie

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