Geschichte,  Poesie

Das verborgene Fenster

Dieses Gedicht ist während einer Literaturwerkstatt entstanden, an der ich teilnehme und im Rahmen der Aufgabe, ein Gedicht ohne Reime zum Thema „Ein verborgenes Fenster“ zu schreiben.

Viel Spaß beim Lesen!


Nebel versperrte
Die Sicht, als
Wind vorbeizog
Und kräftig an
Den Holzläden rüttelte. Niemand
ging hier lang, als
In der Stadt die
Hölle los war.
Als Menschen Schrien
Grölten und lachten.
Als Stille und ruhige
Momente
Aus der Stadt
Vertrieben wurden.
Einzig ein verborgenes
Fenster, das
Blieb dort wo es
War, ganz ohne
Zeichen von
Aufruhr oder
Stress. Ganz ohne
Grölende, Lachende
Oder schreiende Leute.
Ganz ohne
Aufgeregte
Oder verwirrte
Stimmungen.
Es stand einfach da,
Fest verankert in der
Unabhängigkeit seiner Existenz.

unsplash-logo Beitragsfoto ist von Inés Castellano

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